FSB-freundlich

FSB-freundlich steht für….
„Familien-, Senioren- und Behinderten-Freundliches Floß“

(Dies war und ist unser Diskussions-Vorschlag für ein Familien-, Senioren- und Behinderten-Freundliches Floß vom September 2016)

 

Original-Wortlaut:

Dies ist eine Diskussions-Vorlage für ein Gesamtkonzept zum o.g. Thema. Es soll erst einmal nur der Entscheidungsfindung dienen. Wir sollten gemeinsam daran arbeiten: Punkte hinzufügen und wegstreichen, Punkte ändern oder vielleicht auch auf Halde legen.

Denn Ziel sollte es sein, zwar ein umfassendes aber nicht zu „zähes“ Konzept im Rahmen des ISEK als Projekt auf den Weg zu bringen. Schwierige und auch langwierige Einzel-Themen sind im Einzelfall sicher notwendig. Es gehört sich jedoch abgesprochen, ob wir diese Themen innerhalb dieses Konzeptes laufen lassen und ob wir dadurch eventuell die zeitnahe Ausführung des Gesamtkonzeptes gefährden.

1. Wartemöglichkeiten ÖPNV

Aufgrund der Nähe zum Seniorenheim „Am Reiserwinkel“ soll an der Bushaltestelle in der Neustädter Straße (Höhe Elektro Witzl) ein Buswartehäuschen entstehen. Momentan ist kein Unterstand vorhanden und die Verhältnisse sind bei Wind und schlechten Wetter insbesondere für Senioren nicht zumutbar.

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ÖPNV-Haltestelle Richtung Neustadt/WN, Weiden

Schräg gegenüber befindet sich ebenfalls eine ÖPNV-Haltestelle ohne Wartehäuschen. Auch diese wird mehrfach täglich angefahren und befindet sich direkt am Seniorenheim. Richtung Flossenbürg ist aufgrund des örtlichen Zusammenhangs eine Überdachung bzw. ein Unterstand besonders wichtig.

02_Buswartehäuschen_Neustädter_Strasse

ÖPNV-Haltestelle Richtung Flossenbürg

Update vom 19.09.2016 nach dem Fastellen-Gespräch. Rita Rosner empfiehlt, auch die Bushaltestelle Würnreuth ins Konzept mit aufzunehmen, da hier kein Unterstand existiert. Die Kinder stehen bei Wind und Wetter im Freien. Es sollte ein Buswartehäuschen entstehen.

 

2. Gehwegabsenkungen

Unser Soll an behinderten- und kinderwagen-freundlichen Gehwegabsenkungen haben wir noch lange nicht erfüllt….

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Gehwegabsenkung Höhe Lichtensternstr. 11

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Gehwegabsenkung Höhe Lichtensternstr. 13

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Gehwegabsenkung Höhe Lichtensternstr. 13

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Gehwegabsenkung Höhe Kreuzung Lichtensternstraße / Plößberger Straße / Weidener Straße

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Gehwegabsenkung Höhe Kreuzung Lichtensternstraße / Plößberger Straße / Weidener Straße

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Gehwegabsenkung am Marktplatz (wegen ÖPNV-Haltestellen und vermehrter Straßenquerung von Fußgängern auch mit Behinderungen bzw. Gehschwächen) Update vom 19.09.2016: Lt. Hrn. Lukas müsste bei einer korrekten „Barrierefreiheit“ sogar beim Bus-Ausstieg eine Erhöhung in Betracht gezogen werden. Hinter der Bushaltestelle dann eine Absenkung für die leichtere Straßenquerung.

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Gehwegabsenkung am Marktplatz (wegen ÖPNV-Haltestellen und vermehrter Straßenquerung von Fußgängern auch mit Behinderungen bzw. Gehschwächen) Update vom 19.09.2016: Lt. Hrn. Lukas müsste bei einer korrekten „Barrierefreiheit“ sogar beim Bus-Ausstieg eine Erhöhung in Betracht gezogen werden. Hinter der Bushaltestelle dann eine Absenkung für die leichtere Straßenquerung.

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Bereits vorbildliche Absenkung an Kreuzung Lichtensternstraße mit Vohenstraußer Straße / Graf-Gebhard-Straße

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Gehwegabsenkung Flossenbürger Straße

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Gehwegabsenkung Lichtenstern-/Flossenbürger Straße

grafgebhardt

Gehwegabsenkung Graf-Gebhard-Straße, Ecke Obere Bachgasse. Wegen Brücken-Beginn überhaupt möglich?

 

3. Einbahnstraßen-Regelungen

Einbahnstraße in der Graf-Gebhard-Straße

Neue Brauerei; verstärktes Parkplatzproblem für Anwohner; Vorschlag: Zone30 mit Einbahnstraßen-Regelung; evtl. auch ohne Zone 30. Vorteil à Wohnqualität à 5 Parkplätze mehr à Verkehrsberuhigung (auch verkehrsberuhigter Bereich möglich; muss diskutiert werden)

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Einbahnstraße in der Graf-Gebhard-Straße

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Die Richtung der Einbahnstraße wurde vorab auf „von der Lichtensternstraße kommend“ festgelegt.

graf-gebhard-straße

Im Bild die neu entstehenden Parkplätze (Kreise). Gegenüber fallen zwei Parkplätze weg, somit kommt man auf insgesamt 5 weitere Parkplätze.

Bzgl. der Schulwegsicherheit sollte an der Grund- und Mittelschule Floß eine Zone 30 mit Einbahnstraßen-Regelung entstehen. Der Schulweg entlang der Schulstraße ist ohne Gesteig und nur mit einer Fahrbahnmarkierung als Gehweg markiert.

Die dann notwendige Umfahrung über den Schulweg dürfte wegtechnisch tragbar sein.

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Update vom 19.09. nach dem Fachstellen-Gespräch: Ob die Einbahnstraße unbedingt direkt bei der Plößberger Straße beginnen muss, ist noch zu diskutieren. Insbesondere da der Anliegerverkehr vom „Hohen Baum“ dann nur links hin zum Schulweg abbiegen könnte. Des Weiteren ist die Richtung der Einbahnstraße „Frühlingsstraße“ zu klären. Während im Bild rechts der Pfeil nach „oben“ geht, hat man sich im Fachstellen-Gespräch eher für die Richtung nach „unten“ ausgesprochen.

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Neukonzenpt für den Luitpoldplatz notwendig? Bereits verkehrsberuhigter Bereich – Einbahnstraße notwendig bzw. sinnvoll?

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Durchfahrt rechts am Brunnen beschränken? Dadurch Entstehung von Parkplätzen quer zur Fahrbahn. Entlastung der Abkürzung, somit Steigerung der Wohnqualität

 

Der Bereich hinter dem Marktplatz am Hotel „Goldener Löwe“ vorbei stand bereits öfters zur Debatte.

Es muss nun klar festgelegt werden, was verkehrstechnisch damit passiert: Es handelt sich um einen verkehrsberuhigten Bereich. Nur wird dieser nicht von den Durchfahrenden als solcher wahrgenommen. Eher wird er von Ortsansässigen als Abkürzung relativ schnell durchfahren.

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Belässt mal alles bei der bisherigen Regelung und hilft man sich eventuell mit anderen Mitteln, wie zum Beispiel „spielende Kinder gezeichnet auf Sperrholzplatten“ um einfach „anders“ auf die Verkehrsberuhigung hinzuweisen. (In anderen Landkreisen öfters sichtbar; Einbindung der Schule in die Erstellung dieser Bilder möglich)

spielende-kinder

Oder befindet man, dass sich hier etwas ändern muss, wie z.B. ebenfalls eine Einbahnstraßen-Regelung bzw. eine Durchfahrtssperre (Boller), um den rückwirkenden Bereich des Marktplatzes zu beruhigen.

 

4. Spielplätze

Spielplätze allgemein:

Weitere Anschaffung von Spielgeräten notwendig?
Sitzmöglichkeiten für Eltern?
Schattenspender überall vorhanden?

Eventuell Umfrageergebnisse der FDP/UB abwarten, um weitere Ideen und Möglichkeiten zu erhalten.

Schöne, gepflegte und gut ausgestattete  Spielplätze tragen auf jeden Fall insbesondere zur Familienfreundlichkeit des Marktes bei.

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Negativ-Beispiel!

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Zweite Zuwegung zur Mühlpaint änderbar bzw. notwendig?

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Mühlpaint generell anders gestalten? (siehe z.B. Vorschläge der Beratungsgruppe Sonderprojekte)

 

5. Oase Bachgassen

Die Bänke in der Oberen und Unteren Bachgasse sind nicht mehr so zeitgemäß.

Besser wären jeweils ein Tisch und zwei Bänke quer zum Floßbach. Das würde die zahlreichen Wanderer Spaziergänger und Radfahrer zum Verweilen einladen. Für Familien und Senioren ebenfalls ein optimaler Platz zum Verweilen: Frei nach dem Motto von Sabine Müller genannt: Vorne Wirtschaftsachse (Lichtensternstraße), hinten Ruhe- Freizeit- Kultur- Sozial-Achse (Bachgassen)

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Bachgasse als Ruhe- Freizeit- Kultur- Sozial-Achse

In der ganzen Oberen und Unteren Bachgasse gibt es EINEN Abfalleimer. Dies ist zu wenig. Es sollten an den Enden beider Bachgassen je ein Abfalleimer aufgestellt werden. (Somit 4 Stück; Besser: Abfalleimer mit Sichtschutz; also nicht mit Gitter sondern Festmetall)

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Fragen zu den „Müll-Verbots-Schildern“ und „Hundekot-Schildern“: Sind die Verbotsschilder so sinnvoll? Bringen sie etwas?

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Die Furt in der Unteren Bachgasse wäre ein optimaler Bereich, um die bereits von Fr. Michler angesprochenen großflächigen Steine einzubringen und daraus einen Abenteuer-Bereich für Kinder zu machen. Natürlich ist dies wasserrechtlich abzustimmen.

 

6. Verkehrssicherheit

Gesicherte Übergänge über die Lichtensternstraße sind nach dem Fachstellen-Gespräch abschließend zu diskutieren. Was ist möglich? Was ist sinnvoll? Gibt es überhaupt noch Möglichkeiten lt. Fachstellen?

Update vom 19.09.2016: Das Fachstellen-Gespräch war für die Ampel- aber auch für die Zebrastreifen-Befürworter äußerst negativ, da hier wenig bis keine Möglichkeiten gesehen werden bzw. lt. LRA auch kein Bedarf da ist (Auswertung der Zählung beim Probe-Ampelbetrieb).

 

Die Zone 30 im Markt, punktuell oder flächig, ist weiterhin zu diskutieren. Evtl. ist es nach neuer Regelung (abzuwarten) möglich, punktuell in Höhe des Seniorenheimes und in Höhe des Marktplatzes (Begründung finden) eine Zone 30 einzuführen. Dies ist auf Staatsstraßen nur mit absoluter Ausnahmegenehmigung möglich und in Bayern sehr selten und nur auf politischem Wege durchgesetzt worden.

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Bei punktueller Umsetzung ist es eventuell möglich, die Neustädter Straße in Höhe des Seniorenheims auf 30 zu begrenzen. Mit dem neu errichteten Parkplatz scheint dies noch sinnvoller zu sein. Neue Bundes-Richtlinien könnten hier für Unterstützung sorgen.

Update: Die von Rita Rosner bereits angesprochene Zone 30 in Höhe des katholischen Kindergartens ausweisen!

 

7. Parkplätze

Viele Kunden des Flosser Einzelhandels kommen mit dem PKW in die Marktmitte. Wir beobachten viele Familien und auch ältere Mitbürger, die hier ihre Einkäufe erledigen.

Die Entwicklung, dass in den letzten Jahrzehnten die durchschnittliche PKW-Anzahl je Haushalt gestiegen ist, hat sich ebenso auf das Marktzentrum niedergeschlagen. Somit kommen sich Kunden und Anwohner ins Gehege und der Platz wird enorm knapp.

In Höhe der Graf-Gebhard-Straße und Oberen Bachgasse und parallel dazu in der Frh.-v.-Lichtensternstraße ist dies besonders zu beobachten.

Eine Teil-Lösung würde eventuell darin bestehen, ein Grundstück zu pachten bzw. zu erwerben, um darin Parkplätze zu installieren. Dies sollte vorzugsweise im bzw. am Raum der Oberen Bachgasse geschehen. Bisherige Gespräche mit Eigentümern sind nicht fruchtbar gewesen.

Könnte man ein Grundstück östlich der Oberen Bachgasse erwerben oder pachten und die Parkplätze zahlungspflichtig an Anwohner abgeben, so würde eine KFZ-Wanderung von der Graf-Gebhard-Straße hin zum neuen Parkplatz stattfinden. Bedarf und Bereitschaft müsste man jedoch vorher bei den Anwohnern erheben, bevor man im zweiten Schritt Grundstücksverhandlungen führt.

 

8. Schwerlastverkehr

Wir wollen die Marktmitte beleben. Wir wollen Familien und Senioren im Markt stärken und einbinden. Aber der über alle Maßen gestiegene Schwerlastverkehr kann uns eine „attraktive Marktmitte“ auch zunichtemachen.

Harald Gollwitzer hat für die Beratungsgruppe Ortsentwicklung bereits mögliche Umgehungsrouten für den Schwerlastverkehr aufgezeigt, die jedoch zum Tragen kommen, wenn den Fuhrunternehmen die Durchfahrt explizit verboten wird. Erst dann können die Unternehmen Ihre Fahrt-Mehrkosten an den Auftraggeber weiterberechnen und werden dies auch tun.

Da die Fahrzeuge oft von der A6/Tschechien kommen, fahren Sie entweder über die Vohenstraußer Straße oder über die Weidener Straße herein. Die Weidener wäre eine Kreisstraße, die Vohenstraußer leider eine Staatsstraße.

landkarte

Möglichkeiten im Ort:

Graf-Gebhart-Straße für den Schwerlastverkehr sperren?
Hinter Remmelberg ist Kreisstraße. Möglichkeiten der Sperrung?
Weidener Straße (Kellerhäuslberg) sperren?

Update vom 19.09.2016 nach Fachstellen-Gespräch: Lt. Hrn. Kederer gilt, dass es zwingende Gründe für eine Sperrung/Umleitung geben muss, ansonsten kommt dies nicht in Frage (Zwingender Grund ist z.B. eine nicht tragfähige Brücke; jedoch dann Problem des Anliegerverkehrs)