Wahlprogramm

MEHR Ideen

Der Spielplatz-Check hat gezeigt: Auch kleine Ideen können zu großen Projekten werden. Viele Spender haben sich bisher angeschlossen, die Spielplätze im Sinne unserer Jüngsten zu unterstützen. Wir sagen: Weiter so!

Für die Mühlpaint wird es mehrere Konzepte geben. Lassen wir allen Ideen eine Chance und diskutieren darüber. Retentionsfläche ist hier wichtig, um die Hochwassergefahr im Markt auszugleichen. Aber auch konzeptionelle Möglichkeiten für Jung und Alt sind hier gegeben. Freizeit schaffen im Markt!

Ein Skate- und Fun-Park für unsere Jugend wäre eine kostengünstige Möglichkeit für mehr Bewegung und zentrale Treffpunkte zu sorgen. Die Jugend braucht trotz aller guten Angebote unserer Vereine auch die Möglichkeit, sich zu treffen, sich auszutauschen und auch um mitzubestimmen. Geben wir Ihnen diese Chance einerseits mit den entsprechenden Räumen und andererseits mit einem Jugendgremium, einem eigenständigen Parlament für eigene Ideen, Wünsche und Anträge.

„7 Märkte ein Bayern“ – Ein Konzept von Bürgermeisterkandidaten Oliver Mutterer über den gedanklichen Austausch mit sechs weiteren Kommunen aus allen Regierungsbezirken. Müssen wir das Rad immer neu erfinden, wenn z. B. in anderen Teilen Bayerns weitere Kommunen mit den gleichen Problemen bereits Lösungsansätze haben?

Mit der BG-Ortsmarketing wurde von Oliver Mutterer die Weihnachtsbeleuchtung erneuert und weiterentwickelt. Diese Idee möchten wir punktuell fortsetzen.

 

MEHR Tatendrang

Die eigens erstellten Straßenprioritätslisten der FDP/UB sind bis heute Vorlage für Straßenreparaturen und Sanierungen.

Aus unserem FSB-Konzept von 2016 (Konzept für Familien- Senioren- und behindertenfreundliches Floß) wurde bisher im Sinne der Verkehrsführung und -beruhigung die Graf-Gebhard-Straße als Einbahnstraße ausgewiesen. Es gibt in einigen Wohngebieten gute Möglichkeiten, den Verkehr über Konzepte wie 30er-Zonen oder anderen Maßnahmen zu beruhigen. Hierzu stellen wir einen „Zone 30-Antrag“ für das Gebiet „Alte Ziegelhütte“. Zudem folgt einen Verkehrsantrag zum Spielplatz „Obststreuwiesen“. Gehsteigabsenkungen im Markzentrum und Verbesserungen der ÖPNV-Haltestellen sind wichtig.

Die von uns geforderten „Verkehrs-Smileys“ (Geschwindigkeitsmessanlagen) zeigen bereits Wirkung. Zukünftig werden sie an 7 verschiedenen Standorten im halbjährlichen Wechsel eingesetzt.

Die Verkehrszählungen und Verkehrsanalyse 2019 haben für Wirbel gesorgt. Warum haben wir das in vielen Stunden Eigeninitiative gemacht? Weil wir jetzt von den über 6000 Fahrzeugen wissen, die sich täglich durch oder um das Marktzentrum „quetschen“. Der Marktrat muss sich intensiv mit allen kurz- und langfristigen Möglichkeiten beschäftigen.

 

MEHR Mut

„Proaktives Handeln“ in Markt und auf dem Land ist ein Instrument zur Vermeidung von unüberlegten Schnellschüssen. Zum Beispiel muss die Löschwasserversorgung nach DVGW in allen Ortsteilen unverzüglich geprüft und notfalls verbessert werden. Im Brandfall ist es zu spät und kann Tier- und Menschenleben kosten.

Die Situation rund um die Bürgermeisterkanäle muss für jeden Ortsteil separat überprüft und für die Zukunft im Dialog mit den Anwohnern geklärt werden. Straßen- und Wegebau muss in Form eines Rahmenprogrammes (jährliches Schotter-Kontingent) umgesetzt werden.

Ein Glasfaser-Ausbau ist im Markt und auf dem Land der wichtigste Teil moderner Infrastruktur. Stufe II muss umgesetzt und weitere Möglichkeiten ausgelotet werden.

Die Ortsplätze der Dörfer sind deren Visitenkarten. Die Verschönerung muss von Seiten der Gemeinde aktiv angepackt werden.
In allen Bereichen sind Eigeninitiativen von Bürgern mehr zu fördern. Das bereits lange beschlossene „Ehrenamtsverzeichnis“ muss Verwendung finden.

All diese „proaktiven“ Maßnahmen erfordern Mut und Zielstrebigkeit.

 

MEHR Miteinander

Landwirte sind nicht nur unsere Haupternährer, sondern auch unsere Haupt-Landschaftspfleger. Wer unser Land ernährt, verdient Respekt! Ökonomisches und ökologisches Gleichgewicht hinsichtlich der klimatischen Veränderungen geht nur mit einem ständigen Dialog zwischen der Landwirtschaft und den öffentlichen Trägern.

Das eingeführte Energieteam und Energie-Coaching sind Bestandteile einer zukunftsweisenden Energiepolitik in Floß. Diese muss weiterhin konsequent mit allen Beteiligten fortgeführt und verbessert werden.

Die Vorbereitungen und Entscheidungen des Marktrates müssen gläsern werden. Mehr Information an die Bürger und mehr Rückkopplung schafft mehr Vertrauen und Nähe.

Bürgerumfragen und Volksentscheide dürfen keine Fremdwörter mehr sein. Holen wir die Bürgerinnen und Bürger ins Boot. Jeder weiß selbst am besten, was gut für unser Floß ist.

 

MEHR Elan

bei den Alltagsaufgaben des 1. Bürgermeisters und den Pflichtaufgaben. Diese müssen mit Elan und Organisationstalent bewältigt werden, um mehr Zeit für Küraufgaben und Zukunftsplanungen zu erhalten.

Wasser ist Leben und Wasser kann knapp werden. Der Brunnen „Gösen“ sollte unbedingt erhalten bleiben, um ein gewisses Eigenreservoir vorhalten zu können. Auch die abgeschalteten Brunnen bedürfen eines jährlichen Tests um auch hier die Möglichkeiten abzustecken. Verlassen wir uns nicht nur auf die Steinwaldgruppe!

Die Grund- und Mittelschule muss mit Nachdruck saniert werden.

Die Kitas und Kindergärten dürfen nicht nur als Kostenfaktor sondern als Investition in unsere Zukunft gesehen werden.

 

MEHR Leidenschaft

Die Wohnungsnot muss mit allen zur Verfügung stehenden Partnern (Investoren, Privateigentümer und Baugenossenschaft) aktiv und gemeinsam bekämpft werden.

Gemeindeeigene Gebäude wie z.B. das „Podewills-Haus“ für Wohnungen umbauen. Für solche Objekte hat der zweite Bürgermeister Oliver Mutterer mit dem Markt-Geschäftsführer die 20% Zusatzförderung (somit 80% Gesamtförderung) an Land gezogen. Nutzen wir es!

Intensive Aufklärung der im „historischen Bereich“ befindlichen Eigentümer über Förderungen und Möglichkeiten. Wir stehen nicht am Ende! Wir stehen am Anfang!

Umbauten für „junge Familien“ und gleichermaßen für „seniorengerechtes Wohnen“ fördern und aktiv begleiten.

Ein „Tagespflege-Haus“ bzw. „ambulant betreute Wohngemeinschaft“ für Floß wird zur Chefaufgabe, ob mit oder ohne Gesundheitshaus.

Rückbau von Gebäuden für Parkplätze darf „kein NoGo“ mehr sein. Konzepte sind zu entwickeln.

 

MEHR Bürgernähe

Zuhören, Besprechen, Umsetzen. Mehr als 200 Bürgerstammtische (seit 2001) und ein Bürgerbüro seit 2013 haben uns viel gelehrt.

In Zeiten der Digitalisierung ist nicht mehr nur die persönliche Öffnungszeit, sondern eine ständige Erreichbarkeit des Rathauses das Thema. Anträge und Formulare müssen rund um die Uhr verfügbar sein.
Sozialwesen und Sozialarbeit sind tragende Säulen unserer Gesellschaft. Dies muss durch unsere Kommune gefördert und honoriert werden.

 

MEHR Ordnung

Nicht nur für Hundehalter sollte es mehr Abfalleimer im Marktgebiet geben. Öffentliche Hundekotbeutel-Spender sind sinnvoll. Die Hundekot-Verursacher müssen auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Feuerwehr, Feuerschutz und Katastrophenschutz sind Pflichtaufgaben und gehören zur Grundversorgung des Marktes. In allen Bereichen müssen geordnete Verhältnisse gegeben sein.

 

MEHR Wirtschaftlichkeit

Vorhandene Gewerbetreibende müssen gehört werden! Deren Erhalt ist Pflichtaufgabe.

Mit weiteren Flächen mögliche Gewerbetreibende nach Floß holen. Nicht jedes Gewerbe fordert heutzutage Autobahnanschluss.

Ein Technologisches Gründerzentrum (“Startups Floß“) steht schon lange auf unserer Agenda. Diese Einrichtung fordert eine Datenautobahn und hält die Jungunternehmer in der Heimat. Nutzen wir die Kontakte und bemühen uns darum.

Wirtschaftliches und modernes Arbeiten in allen gemeindeeigenen Betrieben

Ein Gewerbegebiet in der erforderlichen Form schaffen, sofern kein ausreichender Lückenschluss mehr möglich ist

 

MEHR Zukunft

Weiterführen der guten Zusammenarbeit mit der ZENO. Erhalt und Ausbau der ökologischen Stromwirtschaft des Marktes. Regenerative Energien ausbauen.

Die Aktionstage unseres Jugendbeauftragten Wolfgang Bock sind eine Vorlage für die nächsten 6 Jahre Jugendarbeit: Es ist auch zukünftig notwendig, z.B. über Drogen, über Sucht oder über Online-Risiken zu sprechen. Der Tag „Verein macht Schule“ ist für die örtlichen Verbände und Vereine sehr wichtig und sollte weiter ausgebaut werden.

Die Kleinsten sind unsere Zukunft! Nur wenn sich Kinder und Jugendliche in Floß wohlfühlen, werden sie Floß als ihre Heimat sehen und dort auch eine Zukunft sehen. Entscheidungen müssen unter diesem Aspekt getroffen werden.

Gemeindeeigene Häuser umgestalten:

Haus der Begegnung z. B. am Marktplatz mit einer Tagespflege, sowie Bücherei, Mehrgenerationen-Treff mit Café und öffentliche Toiletten.

Haus für Jugend und Startup z. B. im alten Feuerwehrhaus mit Jugendtreff und Veranstaltungsräumen. Das 1. OG und 2. OG als technologisches Gründerzentrum für Startups anvisieren.

Haus für Jung und Alt z. B. im „Podewills-Haus“ als Wohnhaus für „Junge Familien“ und „seniorengerechtes Wohnen“ umbauen. Muster-Wohnhaus im ISEK-Bereich „Historischer Marktkern“ (unser Antrag von 2018).

Halle halten! Unser Konzept für Mehrzweckhalle und Sportbetriebsgebäude steht schon länger fest. Hier dürfen wir uns weder in einer 3,2-Millionen-Sanierung noch in einem Neubau im Marktzentrum verirren. Die Substanz ist es wert, dass sie uns noch eine Zeit erhalten bleibt. Deswegen sprechen wir uns für eine schrittweise und kostensparende Sanierung mit Anteilen aus Eigenleistung aus.

Bei all den Aufgaben der nächsten Jahre dürfen wir aber auch die Kultur und die Freude am Feiern nicht vergessen:

Heimatfest 2023. Wir wollen unsere Heimat beim großen Fest im Jahr 2023 ordentlich und professionell, aber auch natürlich und ansprechend darstellen. Auch das ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam mit Vereinen und Bürgern meistern können und werden.